Re: Rebecca
von nessarose » Sa 10. Dez 2011, 23:54
Hier mein Bericht zur Premiere am Donnerstag:
Der Traum von Manderley
Einmal als geladener Gast auf eine Musicalpremiere … ein Traum für Musical- Freaks wie mich und er wurde wahr, am 8. Dezember 2011 zur Deutschlandpremiere von REBECCA im Stage Palladium Theater in Stuttgart.
Los ging es um 10:33 am Bahnhof in Marburg, die Vorlesung des Tages musste „leider“ ausfallen. Um 14 Uhr kamen meine Begleitung Lara und ich am berühmt berüchtigten Stuttgarter Hauptbahnhof an und stärkten uns zunächst in einem Asia- Schnellimbiss für unseren aufregenden Abend. In der Stadt begegneten uns zahlreiche Fahnen und Plakate, sowie „Werbefilme“ in der U-Bahn, die uns auf die Premiere am Abend einstimmten.
Zunächst ging es in unser Hotel, das „Gloria“, mit nur 2 Bahnstationen in perfekter Entfernung zum Theater. Dort wurde sich erstmal ordentlich aufgebrezelt, denn schließlich stand auf unserer Einladung „Dress Code: Abendgarderobe“.
Um 18 Uhr erreichten wir das SI- Centrum und durften ganz offiziell über den „blauen Teppich“ schreiten.
Vor dem Theater bekamen wir zunächst unsere Tickets und konnten unsere Mäntel loswerden, bevor wir uns in der Nähe der „Fotografenzone“ postierten und einen Blick auf Olivia Jones mit ihrer seltsamen Plastikperücke erhaschen konnten. Allerdings füllte sich der Bereich dann zusehens mit Menschen, sodass wir nichts mehr sehen konnten und wir entschieden uns, ins Theater zu gehen.
Dort gab es neben einem Glas Sekt auch die erste Ernüchterung des Abends: Es gab noch keine Picturebooks (ab heute sollen sie im Verkauf sein).
Das Theaterfoyer wurde voller und voller und als der Saal um 19:00 geöffnet wurde flüchteten wir auf unsere Plätze (Parkett links, Reihe 24, Platz 19+20).
Der Vorhang hob sich mit leichter Verspätung gegen 19:30 und „Der Traum von Manderley“ begann…
An dieser Stelle könnte jetzt ein weit ausschweifender Showbericht folgen, aber das überlasse ich lieber Menschen, die wirklich Ahnung vom Genre haben und beschränke mich deswegen an dieser Stelle auf die Dinge, die mir am stärksten in Erinnerung geblieben sind:
An erster Stelle ist dies das bombastische Bühnenbild mit seinen absolut genialen Projektionen. Noch nie hatte ich so sehr das Gefühl in die Handlung eines Musicals einzutauchen. Es war wie im Kino.
Im Vergleich zur CD fielen mir ein paar kleine textliche Veränderungen auf und es gibt auch ein paar neue Songs, die mir allesamt sehr positiv auffielen, allen voran „Zauberhaft natürlich“. Was mir allerdings nicht so gut gefällt ist, dass man aus „Heut Nacht verzauber ich die Welt“ ein Duett gebastelt hat.
Der Showstop, den es gab, als ein Kulissenteil nicht ordnungsgemäß heruntergefahren kam, kam mir und meiner Blase übrigens sehr entgegen *grins*
Noch ein paar Worte zu einigen Darstellern:
Pia Douwes - Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich Femke 1000x lieber in dieser Rolle sehen würde, aber dennoch hat Pia mich absolut umgehauen
Lucy Scherer- Im ersten Akt spielt sie eine tolle „Ich“, allerdings kommt sie z.B. als „Die neue Mrs. De Winter“ absolut nicht gegen Pias Organ an.
Isabel Dörfler & Kerstin Ibald – für mich die heimlichen Stars des Stücks
Thomas Borchert – hat sich gegenüber der Castpräsentation deutlich gesteigert und spielt seine Rolle solide.
Das Ensemble – macht einen super Job und kommt leider viel zu selten zum Zug
Schon in der Pause wurde deutlich, dass wir uns auf einer Premiere befanden, denn es wurdem im Foyer warme Häppchen gereicht.
Dann das erste Highlight des Abends: Das Wiedersehen mit Femke Soetenga! Auch Sabrina Weckerlin erkannte mich wieder und wir kamen kurz ins Gespräch. Da sie zusammen mit den Besuchern aus der Tarzan- Cast die Pause verbrachte, nutze ich die Gelegenheit, mein Autogrammbuch herumzureichen und ein paar Fotos zu machen. Bei Jessica Kessler, die später dazu stieß reichte die Zeit leider nur noch für ein Autogramm.
Nach der Show, die mit einem furiosen Finale und tosenden Standing Ovations endete, erwartete uns im Foyer ein reichhaltiges Buffet. Als wir gerade am hinteren Ende der Schlange standen kam Francesca Zambello, die Regisseurin des Stücks auf uns zu und fragte uns „Did you like the show?“ Das konnten wir natürlich nur bejahen. Wir schwärmten vom Bühenenbild, sie von Pia und ich konnte nicht anders als ihr sagen, dass ich mich unbeschreiblich dolle auf Femke in dieser Rolle freue. Als ich erwähnte, wie bedauerlich es doch sei, dass es noch keine Picturebooks gäbe, zog sie los um r eines für mich zu besorgen, leider ohne Erfolg. Sie hatte allerdings 2 der Designer im Schlepptau, die sie uns vorstellen wollte, weil wir das Bühnenbild ja davor so gelobt hatten. Ich musste ihr versprechen, REBECCA mindestens so oft zu besuchen wie WICKED und all meinen Freunden vom Stück zu erzählen.
Ms. Zambello, it was such a great pleasure to meet you !!!
Als die Teller ler waren, wollten wir nach oben zur Castpräsentation, allerdings lief die Cast genau in diesem Moment an der Aufzugtür vorbei die Treppe herunter und wir kamen nicht aus dem Aufzug heraus. Also trugen mich 3 nette Herren vom Personal übers Treppenhaus in den ersten Stock. Die Präsentation war leider schon vorbei, aber ich traf Femke und wir konnten endlich ein bisschen quatschen. Da sie nicht mehr auf ihren Highheels stehen wollte kniete sie sich neben mir auf den Boden, das muss sehr lustig ausgesehen haben.
Auf meiner Suche nach Christina Maria Brenner, die ich unbedingt wieder sehn wollte, sahen wir noch ein paar Leute aus der „Hand aufs Herz“ Cast, Florian Silbereisen, Patricia Meeden, DMJ, einige Mitglieder der Cast von „Dirty Dancing“ (die ich, da sie WICKED aus Deutschland „vertrieben“ haben, ganz bewusst gemieden habe :-D) und auch einige andere Mitglieder der Cast bei der Schlacht ums Desert.
Als wir schon fast auf dem Heimweg waren, da unsere letzte Bahn um 1:00 fuhr, fand ich schließlich doch noch Christina und es gab ein großes „Hallo“ mit viel Wiedersehensfreude.
Fast am Ausgang erwischten wir dann doch noch Pia Douwes und konnten zum Abschluss noch ein Foto mit dem „Star des Abends“ erhaschen.
Dann spurteten wir zur Bahn und fielen schließlich überglücklich in unser Hotelbett und „träumten von Manderley“ …
Es war ein unvergesslicher Abend !!!
Verzaubert am
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